
Versicherungen
Ob private oder gesetzliche Krankenkasse – ohne geht’s nicht. Als Teil des deutschen Sozialversicherungssystems und des Gesundheitssystems ist die Krankenversicherung eine gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für die Heilbehandlungskosten im Krankheitsfall, bei Schwangerschaften und ggf. bei Unfällen.
Die betriebliche Krankenversicherung stellt sowohl für den Arbeitgeber als auch für die Arbeitnehmer eine klassische Win-Win-Situation dar. Die betriebliche Krankenversicherung ist das optimale Instrument, begehrte Fachkräfte an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig Steuern zu sparen. Die Mitarbeiter wiederum erfreuen sich an stark verbesserten Gesundheitsleistungen, die ihnen die gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr bieten können, auch für die Angehörigen und Familien der versicherten Arbeitnehmer.
In Zeiten einer immer geringer werdenden Abdeckung von Seiten der gesetzlichen Krankenkasse, ist eine Krankenzusatzversicherung von zunehmend größerer Bedeutung bei Zuzahlungen für Zahnarztbehandlungen, Heilpraktiker und alternativen Heilmethoden, Sehhilfen oder stationären Krankenhausaufenthalten.
Aufgrund des demografischen Wandels reichen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht aus. Eine zusätzliche Private Pflegeversicherung ist eine Möglichkeit, auch im Pflegefall alle Kosten problemlos tragen zu können, ohne die Familie zu belasten oder sogar Eigentum verkaufen zu müssen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit staatlicher Förderung.
Der Eintritt einer schweren Krankheit ist nicht vorhersehbar und trifft die meisten Menschen aus dem Nichts und völlig unvorbereitet. Die Schwere Krankheiten Vorsorge mildert finanzielle Sorgen, die z.B. auf Grund eines Verdienstausfalls oder teurer Behandlungen entstehen können.
Mit der Grundfähigkeitsversicherung sichern Sie sich gegen die finanziellen Folgen ab, die ein Verlust von Fähigkeiten wie Sehen, Sprechen oder Hören mit sich bringen kann. Zusätzlich bietet sie eine wichtige Absicherung ab dem Erreichen der Pflegestufe 1 oder bei Hilfebedarf bei einer von vier Tätigkeiten des täglichen Lebens.
Wenn Sie sich gegen die wirtschaftlichen Folgen eines Unfalls absichern möchten. Von einer Sekunde zur anderen kann sich Ihr Leben durch einen Unfall einschneidend verändern. Sind die körperlichen Schäden schon schlimm genug, wird es besonders tragisch, wenn dazu auch noch finanzielle Nöte kommen, weil z. B. Ihre Wohnung oder Ihr Wagen behindertengerecht umgebaut werden müssen. Oder Sie als Selbstständiger herbe Einkommenseinbußen überbrücken müssen.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Denn wer nicht mehr arbeiten gehen kann, dem fehlt das Einkommen. Der Gesetzgeber bietet für diesen Fall zwar eine Erwerbsminderungsrente für Arbeitnehmer, doch mit dieser lässt sich der Lebensstandard nicht halten – schlimmstenfalls droht sogar der Verlust des bisherigen Lebensstandards.
Wenn der Versorger einer Familie stirbt, hinterlässt er zahlreiche finanzielle Verpflichtungen. Belastungen, die nun die Angehörigen schultern müssen – mit einer geringen Witwen/Witwer- oder Waisenrente oder ganz ohne staatliche Unterstützung. Eine Risikolebensversicherung bietet eine Möglichkeit, Hinterbliebene für den Fall des Todes abzusichern.
Wer für sein Alter vorsorgen will, muss sich häufig 20, 30 Jahre im Voraus festlegen. Doch wer weiß, wie sich sein Leben entwickeln wird? Wir setzen deshalb auf Altersvorsorgelösungen, die Ihnen maximale Flexibilität bieten.
Die Riester- und auch die Rürup Rente gehören zu den staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Förderung und Auszahlung als auch bei den Zugangsvoraussetzungen. Personen, die in den Genuss beider Produkte kommen können, sollten stets abwägen, welche Variante für sie passender ist.
Um bestimmte Sachen – beweglich oder unbeweglich – zu versichern, benötigt man eine geeignete Sachversicherung. Die Sachversicherung leistet für den Fall, dass eine Sache – bzw. deren finanzieller Wert – im Falle der Beschädigung, Zerstörung oder des Verlustes ausgeglichen wird. Beispiel: Hausratversicherung (privat) bzw. Inhaltsversicherung (Gewerbe).
Die private Haftpflichtversicherung ist die wohl wichtigste Versicherung für jedermann. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Wer einem anderen einen Schaden zufügt, haftet dafür im Zweifel unbegrenzt und mit seinem gesamten Privatvermögen. Weitere Vermögensversicherungen sind u.a. die Rechtsschutzversicherung, die Vermögensschadenhaftpflicht (für beratende Berufe wie Steuerberater, Finanzberater und Anwälte) oder die Berufshaftpflicht.
Wenn Sie ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung besitzen ist eine Wohngebäudeversicherung unerlässlich. Schäden an Wohngebäuden gehen oft „richtig ins Geld“ oder im Extremfall droht der Totalverlust. Die Wohngebäudeversicherung deckt in der Regel die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagelschäden ab. Diese Risikoabdeckung kann individuell ergänzt werden, z.B. für Elementarschäden.
Jeder Halter eines Kraftfahrzeuges haftet für jeden Schaden der durch das Fahrzeug entstehen kann. Man spricht hier von Gefährdungshaftung. Geregelt ist dies in der Straßenverkehrsordnung und dem Pflichtversicherungsgesetz. Die Versicherung eines Fahrzeuges ist also nicht freiwillig, sondern zählt zu den Pflichtversicherungen. Da die Unfallgefahr auch abhängig ist von der eigenen Fahrpraxis, dem Fahrzeugtyp und der Region, in der das Fahrzeug hauptsächlich unterwegs ist, haben die Versicherer zur Beitragsermittlung ein komplexes Verfahren entwickelt. Es setzt sich zusammen aus der Regionalklasse, der Typklasse und der Schadenfreiheitsklasse.
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